RecFishing-App
Was ist die neue Verordnung, was erwartet uns Meeresangler?
(Laut KI: Die neue, offizielle RecFishing-App der Europäischen Union ist für Freizeitangler in Nord- und Ostsee verpflichtend, um Fänge wie Wolfsbarsch, Aal, Dorsch und Lachs zu dokumentieren. )
🎣 Geplant war die Meldepflicht für Fischfänge ab Januar 2026
(Ziel ist es, die Bestände besser zu überwachen und den Schutz bestimmter Arten zu verbessern.)
Nordsee
In der Nordsee betrifft die Meldepflicht folgende Arten:
Europäischer Aal (Anguilla anguilla)
Wolfsbarsch (Dicentrarchus labrax)
Ostsee
Für die Ostsee gilt die Meldepflicht für:
Europäischer Aal (Anguilla anguilla)
Dorsch / Kabeljau (Gadus morhua)
Atlantischer Lachs (Salmo salar)
⚠️ Wichtig zu wissen
Auch Arten, für die aktuell ein Fangverbot besteht, sind in der Liste enthalten.
Das bedeutet: Selbst, wenn ein Fisch zurückgesetzt werden muss, ist der Fang trotzdem meldepflichtig.
Kurz gesagt: Früher hast du gefangen, heute fängst du und darfst danach erstmal Büroarbeit machen.
Natur genießen plus ein bisschen Verwaltung, weil’s sonst ja zu entspannt wäre?
⚖️ Keine unmittelbare Pflicht trotz Startdatum !!
Auch wenn der 10. Januar 2026 als Starttermin genannt wird, besteht für Meeresanglerinnen und -angler in Deutschland derzeit noch keine rechtliche Verpflichtung zur Fangmeldung.
Der Grund:
Die notwendige gesetzliche Grundlage fehlt noch.
Die notwendige gesetzliche Grundlage fehlt noch.
Die Anpassung des Seefischereigesetzes (SeeFischG) ist bislang nicht rechtskräftig beschlossen.
Laut dem Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) wird mit dem Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens erst im Sommer gerechnet.
Erst danach gilt:
Mit der Verabschiedung der Gesetzesänderung – zu einem aktuell noch unbestimmten Zeitpunkt – sind Angler in Deutschland verpflichtet, ihre Fänge bestimmter Arten über die neue europäische RecFishing-App an die Europäische Kommission zu melden.
Mit der Verabschiedung der Gesetzesänderung – zu einem aktuell noch unbestimmten Zeitpunkt – sind Angler in Deutschland verpflichtet, ihre Fänge bestimmter Arten über die neue europäische RecFishing-App an die Europäische Kommission zu melden.
Kurz gesagt: Offiziell soll’s schon losgehen, praktisch fehlt noch das Gesetz dazu. Ein bisschen wie Baustelle eröffnen ohne Fundament. Läuft.
Ein weiteres Problem ist der fehlende Ansprechpartner für uns Angler:
Bislang ist nicht festgelegt, welche Institution in Deutschland den Support bei Fragen übernehmen wird.
Der sogenannte „Level-One-Support“ gilt laut Deutscher Angelfischerverband (DAFV) jedoch als entscheidend, um die Einführung der App überhaupt praktikabel zu machen.
Auch der Registrierungsprozess sorgt aktuell eher für Frust als für Begeisterung. (Was ich jetzt zum Stand 22.02.2026 nicht bestätigen kann)
Die Anmeldung über das EU-Login-System der Europäische Kommission hat bereits in einer ersten Testphase erhebliche Probleme gezeigt.
Die Anmeldung über das EU-Login-System der Europäische Kommission hat bereits in einer ersten Testphase erhebliche Probleme gezeigt.
Ein weiterer offener Punkt:
Derzeit ist keine Überprüfung vorgesehen, ob eine Person überhaupt angelberechtigt ist.
Derzeit ist keine Überprüfung vorgesehen, ob eine Person überhaupt angelberechtigt ist.
Wann, wo und durch wen diese Kontrolle stattfinden soll, ist bislang nicht geregelt.
Unterm Strich: Die Pflicht steht fest, aber wie das Ganze sauber laufen soll, weiß noch keiner so genau.
Klassischer Fall von „Regel zuerst, Plan vielleicht später“.
📵 Was tun ohne Smartphone?
Nicht jeder Angler nutzt ein Mobiltelefon oder möchte es beim Angeln einsetzen.
Genau darauf hat der Deutscher Angelfischerverband (DAFV) frühzeitig hingewiesen.
Gegenüber der Europäische Kommission sowie dem Bundesministerium wurde deutlich gemacht, dass es eine alternative Möglichkeit zur Fangmeldung geben muss – also ohne App oder Smartphone.
Das Problem:
Aktuell ist weder geklärt, ob es diese Alternative geben wird, noch wie sie konkret aussehen soll.
Aktuell ist weder geklärt, ob es diese Alternative geben wird, noch wie sie konkret aussehen soll.
Heißt übersetzt: Wenn du kein Handy nutzen willst, bist du im Moment offiziell… sagen wir mal… nicht eingeplant.
Großartig durchdacht, dieses System.
8
Rezensionen
Ihre Meinung ist uns wichtig und hilft uns, unseren Service zu verbessern
Dierk
Freitag 27 Mär 2026
Und als krönender Abschluss wird auch noch die Fischereiabgabe in SH massiv erhöht.
Wirst als Angler nur noch zur Kasse befohlen und abkassiert
Wirst als Angler nur noch zur Kasse befohlen und abkassiert
Stefan
Donnerstag 26 Mär 2026
Moin Derda.
Wie schon im Block steht: In der Nordsee betrifft die Meldepflicht folgende Arten:
Europäischer Aal (Anguilla anguilla)
Wolfsbarsch (Dicentrarchus labrax)
Das heißt, fängst du zum Beispiel Elbe Bereich Küstengewässer einen Barsch, Brassen oder Rapfen, so sind diese momentan NICHT meldepflichtig.
Wie schon im Block steht: In der Nordsee betrifft die Meldepflicht folgende Arten:
Europäischer Aal (Anguilla anguilla)
Wolfsbarsch (Dicentrarchus labrax)
Das heißt, fängst du zum Beispiel Elbe Bereich Küstengewässer einen Barsch, Brassen oder Rapfen, so sind diese momentan NICHT meldepflichtig.
Derda
Donnerstag 26 Mär 2026
Ist die Melde-Pflicht nur für Ostsee oder auch Nordsee.
Elbe ist ja auch teilweise Küstengewässer
Elbe ist ja auch teilweise Küstengewässer
Sral
Montag 09 Mär 2026
Wat fürn scheiss
Stefan
Donnerstag 26 Feb 2026
Moin.
Gehe ganz stark von einer kommenden Pflicht aus.
Trotz allem bleiben viele Fragen schlicht unbeantwortet und irgendwie passt alles wunderbar in meinem Gesamtbild der EU-Bürokratie.
Gehe ganz stark von einer kommenden Pflicht aus.
Trotz allem bleiben viele Fragen schlicht unbeantwortet und irgendwie passt alles wunderbar in meinem Gesamtbild der EU-Bürokratie.
Davis
Mittwoch 25 Feb 2026
Wenn’s überhaupt Pflicht wird
Maurice
Montag 23 Feb 2026
Thanks für Zusammenfassung
Dachte dass die App schon Pflicht is.
Dachte dass die App schon Pflicht is.
Ruber
Sonntag 22 Feb 2026
👍 liebe eu

